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Am vergangenen Wochenende ging es für uns erneut ins Herz der Hauptstadt. Die Velo Berlin stand an und Christoph und ich bezogen unser Plätzchen zwischen den ca. 500 Marken und knapp 300 Ausstellern auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof.

Fair-Tetris

So langsam sind wir richtig geübt im beladen unseres kleinen Transporters und schaffen es in rekordverdächtiger Zeit alle Utensilien unterzubringen. Wichtig dabei ist, dass unsere Schätzchen keinen größeren Schaden nehmen, alles Material nach dem Prinzip „sitzt, passt, wackelt und hat Luft“ unterkommt und wir natürlich nichts vergessen.
Während der Vorbereitung haben wir noch eine kleine kulinarische Session in unserem HQ-Kochstudio abgehalten und sind guter Dinge, mit gefüllten Bäuchen und der Frage – Wann wird uns auffallen, was wir vergessen haben?  – in Richtung Hauptstadt aufgebrochen.
Die Anreise lief so wie die Anfahrt ans Gelände: völlig entspannt. Uns wurden freundlichst Türen und Tore geöffnet und wir konnten unsere Aufbauten zügig an den Platz bringen und alles vorbereiten.

Please, chill low.

Auch wenn die Arbeit auf einer Messe ganz fluffig wirkt, ist es doch anstrengend. Somit muss die Zeit zwischen getaner Arbeit und nötiger Bettruhe ordentlich austariert und genutzt werden. Das haben wir auch direkt, nach unserem Aufbau, in die Tat umgesetzt.
So schlenderten wir ein wenig über die riesige Anlage des Vorfeldes und ließen uns von der Szenerie beeindrucken. Mit Kaisa und Anna von Pelago Bicycles ging es via Tempelhofer Feld nach Neuköln. Die Mission bestand darin eine Kleinigkeit zu Essen und sich ein Feierabend-Drink zu genehmigen. Fündig wurden wir in einer Pizzeria mit den besten Eurodance-Hits der 90er und einer gemütlichen, aber stark frequentierten Kneipe. Ein schöner, gemeinsamer Ausklang des langen Tages bevor es für den Messen-Schönheitsschlaf ins Bettchen ging.

We are on fire!

Nach unserem kleinen Verpflegungskauf trafen wir Basti, der uns erneut mit Leib und Seele unterstützte, am Flugfeld und machten alles für die Eröffnung fertig.
An beiden Tagen strömten unzählige Besucher durch die Hangarhallen 5 und 6, um sich eingängig beraten zu lassen oder testeten ausgiebig die neuen Bike- und E-Bike-Trends auf dem angrenzenden Vorfeld. Dort hatten auch die Jungs von 8bar einen technisch anspruchsvollen Track aufgelegt, auf dem das ganze Wochenende verschiedene Rennen stattfanden.
Unseren Stand hatten wir mit Aufstellern, Katalogen und Flyern von Triple2 gepimpt, die langsam aber sicher unser Messepartner in crime werden. Im Gegenzug stand unser wunderschönes Crumble im Fade-Look auf dem Bike Festival Freiburg. So haben wir zwar ein bisschen für Verwirrung gesorgt, konnten aber die Blicke und Fragen schnell auf unsere schönen Bikes lenken. Genau das war auch über das gesamte Wochenende der süßliche O-Ton aller Interessent*innen, der uns noch immer wärmt. Neben positiven Zusprüchen gab es auch Anerkennung vom Brandschutz: Wir haben anscheinend so heißes Material, dass wir direkt einen Feuerlöscher an den Stand gestellt bekamen. Lit!
Abgesehen von kommunikativem Seelenbalsam gönnten wir uns kleine Leckereien von den Food-Trucks, Eis in der Sonne und ich detoxte bei einer Runde Yoga mit Timo Pritzel. Die Taube ist seitdem der neue Hund.

Mille grazie Berlin!

Erneut blicken wir auf ein spannendes Messewochenende zurück und sind froh uns für die Reise entschieden zu haben. Neben der guten Orga und einer angenehmen Atmosphäre hat die Velo Berlin 2019 den neuen Besucherrekord von 20.000 Gästen locker verdient.
Wer uns in diesem Jahr nochmal live und in allen Farben antreffen will, sollte sich den 22. & 23. Juni 2019 notieren. Da findet ihr uns in Heidelberg beim Flare Bicycle Festival.