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Wir sind sehr stolz darauf, dass wir in einer Stadt ansässig sind und leben dürfen, in der es eine so starke Szene an Fahrradverrückten, Sportlern und Normalos, die ihr Zweirad einfach täglich nutzen, gibt. Aus diesem Kreis heraus entstehen immer wieder kleine fahrerische Events die für das stehen, was die Zeit im Sattel ausmacht: FUN!

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Seit dem 06. Juli läuft das große Vorbild mit diesjährigen Start in Brüssel und zieht sich auf 3480 km durch die französischen Lande. Mit dabei sind 176 Fahrer aus 22 internationalen Teams. Mag sein, dass das größte und wichtigste Straßenradsportrennen in den letzten Jahren viel an Magie durch dopende Sünder eingebüßt hat. Trotzdem zieht es Jahr für Jahr Millionen an die Bildschirme und Tausende an die Strecke. Es besitzt sein eigenes Glossar, seine eigenen Geschichten, einen roten Teufel, findet sich in Musik und Literatur wieder und hat somit seinen eigenen kulturellen Kosmos entwickelt.
Um einen kleinen Teil der Magie des Radfahrens zu erfahren und um den lokalen Happieness-Kosmos wachsen zu lassen, gab es seit 2003 erstmalig den Dresdner Ableger.

This is Dresden not Dijon

Ganz wie das große Vorbild werden an 23 Tagen 21 Etappen abgerissen. Auch Bergetappen und Einzelzeitfahrten finden sich im Rennkalender wieder. Die täglich startenden Fahrten – Treffpunkt Alaunpark | 17:30 Uhr | Wochenende 10:00 Uhr – orientieren sich am Streckenprofil der Originale, sind aber auf die Distanz etwas eingekürzt. Dabei sein darf jeder, der sich der Tour gewachsen fühlt, ein technisch intaktes Rad an die Linie rollt und sich generell an den kleinen, überschaubaren, aber wichtigen Regelkatalog hält.
Der größte Unterschied zur echten Tour ist simpel und lenkt den Fokus wieder auf den eingangs erwähnten Spaß: Es ist eine Ausfahrt, die gemeinsam genossen wird.
Seit dem vergangenen Jahr hat sich das Schleudergang-Chapter Dresden der Tour angenommen. Die selbsternannte „stabilste Radsportgruppe Europas“ etabliert sich von Jahr zu Jahr immer mehr. Neben der dienstäglichen Fireabendrunde, einer Mitgliedergruppe, die zum Tauschen und Austausch einlädt und dem monatlichen Gran Fondo organisiert und bündelt sie nun alle Infos – on- wie offline – für die anstehenden Etappen.

Sharing is caring

Trotz, dass es eine gemeinsame Ausfahrt ohne kompetitiven Charakter ist, gibt es immer Gewinner. Bei jeder Runde im Schleudergang geht der Klingelbeutel rum und sammelt Hartgeld für die DKMS um deren Vision – Wir besiegen Blutkrebs – mitzutragen. Die gemeinnützige Organisation setzt sich seit 1991 dieses Ziel, teilt Informationen und entwickelt Veranstaltungen, um ein Bewusstsein für die Krankheit zu schaffen und in erster Linie potenzielle Spender zu finden.
Zur diesjährigen Tour de Dresden kommen Player aus der Szene hinzu, die den kompletten, gesammelten Pott verdoppeln. Die Idee fanden wir bezaubernd und musste auch nicht lange überlegen: So standen wir zur dritten Etappe Pate und sind so stolz wie die Gang stabil!

Christoph, Henri, René – Juli 2019