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Timo ist eine lebende Legende der Mountainbike-Geschichte.

 

Seine Spezialisierung auf Dirt und Freeride und seine Besonnenheit haben dazu geführt, dass er weiterhin ein Vorbild und Mentor für junge und aufstrebende Fahrer auf der ganzen Welt ist.

Seine Fahrradkarriere begann in den 80er Jahren, als er sein erstes BMX erhielt. 1998 wurde er Weltmeister im BMX-Dirt und stellte im selben Jahr den Weltrekord für den höchsten Sprung auf einem BMX auf.

In dieser Zeit begann er, Mountainbike zu fahren und an Fahrradfestivals teilzunehmen, wobei er seine BMX-Fähigkeiten in der Mountainbike-Szene anwendete.

Etwas, das es so auf einer Mainstream-Plattform noch nie zuvor wirklich gegeben hatte.

 

In den frühen 2000er Jahren nahm er an Wettbewerben auf der ganzen Welt teil und erreichte bei verschiedenen Veranstaltungen Spitzenplätze, unter anderem gewann er zweimal den Sea-Otter-Dirtjump-Wettbewerb. Doch Dirt-Jump Contests waren nicht alles, was Timo tat, und so wurde er berühmt für seinen und John Cowans „Hell Track“-Abschnitt in den Filmen New World Disorder II, III und IV.

 

Nachdem er seine BMX-Fähigkeiten auf das Mountainbike übertragen hatte, gewann er mehrere Dirt-Wettbewerbe um 2004 in Whistler, Kanada, an einem Freeride- Slopestyle-Event namens Joyride teilzunehmen.

Dies war die Anfangszeit des Slopestyle, und die Fahrer erforschten ihre Grenzen.

Gegen Ende seines Laufs gelang es Timo, den gesamten riesen Sprung am Ende des Kurses zu überwinden, wobei er sich bei der Landung leider sein Bein zertrümmerte.

Dennoch sicherte sich der Freerider aus Deutschland den zweiten Platz und schrieb seinen Namen fest in die Mountainbike-Geschichte.

 

Erst vier Jahre später stand Timo wieder ganz oben auf der Freeride-Mountainbike-Karte. Beim zweiten Chatel Big Mountain Style-Event überhaupt gewann Timo den ersten Platz bei einem der wohl härtesten Freeride-Wettbewerbe außerhalb der Rampage.

 

Heutzutage ist Timo nicht nur Profi-Fahrer, sondern unterrichtet auch Yoga, ist Personal Trainer für Athleten und setzt sich mit dem Vatersein auseinander.

 

Wir kamen zum ersten Mal über unsere Freunde von Triple2 mit Timo in Kontakt und haben im Gespräch mit ihm festgestellt, dass er gern wieder für eine kleine, familiäre Firma fahren würde.

 

Wir wissen also noch nicht genau wohin die Reise geht aber wir freuen uns riesig darüber.

 

All Pics by Viktor Strasse